Damit für unsere Patienten von der Aufnahme bis zur Entlassung rundum alles passt, haben wir einige Informationen zusammengestellt. Dazu gehören zum Beispiel der Weg zur Reha, eine Checkliste für das Gepäck, Hinweise für die Angehörigen oder Informationen zur Entlassung
und Abreise. In der Rubrik “Häufig gestellte Fragen” haben wir einige prominente Themen zusammengestellt. Für weitere Fragen unserer Patienten stehen unsere Teammitglieder gerne zur Verfügung und finden sicherlich die richtige Antwort.
Ja. Jede Patientin und jeder Patient erhält eine feste ärztliche Bezugsperson, die während des gesamten Aufenthaltes begleitet. Diese Person übernimmt die regelmäßigen Visiten, überwacht den Therapieverlauf und dient als zentrale Ansprechperson bei medizinischen Fragen. Ergänzend erfolgt eine Chefarztvisite, bei der der gesamte Verlauf nochmals überprüft wird und mögliche Therapieanpassungen vorgenommen werden. Dadurch entsteht eine kontinuierliche und verlässliche medizinische Begleitung über den gesamten Aufenthalt hinweg.
Der Termin für die Aufnahmeuntersuchung sowie der Name Ihres Arztes wird Ihnen am Anreisetag mitgeteilt. Die Erstuntersuchung findet am Aufnahmetag statt. Bitte bringen Sie alle Unterlagen, Röntgenbilder und Ihre Medikamente mit. Ihr Arzt wird nach der Untersuchung den Therapieplan mit Ihnen besprechen.
Am Aufnahmetag findet die pflegerische und ärztliche Aufnahme statt. Dabei werden Befunde geprüft, ein EKG geschrieben und erste Ziele festgelegt. Die Patientinnen und Patienten werden anschließend auf das Zimmer begleitet. Die therapeutische Aufnahme folgt meist am nächsten Tag, teilweise – bei früher Anreise – auch noch am selben Abend. So liegt bereits zu Beginn ein vollständiges Bild vor, das in den Therapieplan einfließt.
Die Aufnahme gliedert sich in mehrere Schritte. Zunächst führt eine Ärztin oder ein Arzt die medizinische Aufnahme und Untersuchung durch – häufig inklusive EKG und Durchsicht aller Vorbefunde. Anschließend folgt die pflegerische Aufnahme, bei der Fragen zur Mobilität, Alltagstauglichkeit und zu gesundheitlichen Risiken besprochen werden. Im nächsten Schritt erfolgen geriatrische Assessments, bei denen kognitive und funktionale Fähigkeiten überprüft werden. Erst danach folgt die therapeutische Aufnahme, meist am Folgetag. Dadurch entsteht ein umfassendes Bild Ihrer gesundheitlichen Situation, das als Basis für den Therapieplan dient.
Bereits am Aufnahmetag erfolgt eine pflegerische Erstanamnese. Dabei wird erfasst, welche Aufgaben Sie selbstständig bewältigen können und in welchen Bereichen Unterstützung notwendig ist. Diese Einschätzung wird durch standardisierte geriatrische Assessments ergänzt, zu denen unter anderem Tests der Mobilität, der Selbstständigkeit und der kognitiven Fähigkeiten gehören.
Alle Ergebnisse fließen in einen individuellen Pflegeplan ein, der gemeinsam mit dem therapeutischen Team abgestimmt wird. Auf dieser Grundlage werden pflegerische Maßnahmen, Mobilitätshilfen und Unterstützungsangebote festgelegt. Die Daten werden in der elektronischen Patientenakte dokumentiert.
Ja, bei leichten bis moderaten kognitiven Einschränkungen bieten wir gezielte Unterstützung an. Dazu gehören kognitive Trainingsprogramme, ergotherapeutische Maßnahmen sowie strukturierende Alltagshilfen. Zusätzlich werden spezialisierte Assessments eingesetzt, um das Ausmaß der Beeinträchtigung festzustellen und passende Maßnahmen festzulegen.
Bei fortgeschrittener Demenz ist eine Reha nicht möglich.
Das ist grundsätzlich möglich, muss jedoch individuell geprüft werden. Die medizinische und pflegerische Versorgung einer PEG-Sonde oder ausgeprägten Schluckstörungen stellt besondere Anforderungen an den Reha-Alltag. Deshalb müssen diese Informationen bereits vor der Aufnahme vorliegen. Wenn die Versorgung gesichert ist und die Reha Ziele realistisch erreicht werden können, steht einer Aufnahme nichts im Wege. In manchen Fällen kann jedoch eine alternative Versorgungsform sinnvoller sein – dies klären wir im Vorfeld sorgfältig.Bei fortgeschrittener Demenz ist eine Reha nicht möglich.
Im Rahmen der Reha führen wir alle diagnostischen Maßnahmen durch, die für den Verlauf notwendig sind. Dazu gehören körperliche Untersuchungen, Blutanalysen und Ultraschalldiagnostik.
Sollte ein weiterführendes bildgebendes Verfahren wie ein MRT erforderlich sein, wird dies über externe Kooperationspartner organisiert. Eine vollständige Tumornachsorge ersetzt die Reha jedoch nicht; diese bleibt weiterhin Aufgabe der behandelnden Onkologen am Heimatort. Während des Aufenthalts können wir aber neu entstandene Fragestellungen aufgreifen und entsprechende Untersuchungen anstoßen.
Ja. Die psychoonkologischen und psychologischen Angebote richten sich bewusst an alle onkologischen Patientinnen und Patienten, unabhängig von der aktuellen psychischen Belastung. Die Themen reichen von Stressbewältigung über Fatigue-Management bis hin zur Krankheitsverarbeitung. Viele dieser Angebote sind gruppenorientiert und werden für alle empfohlen. Für Einzelgespräche ist eine ärztliche Indikationsstellung erforderlich, die während der Aufnahme geprüft wird.
Ja, Rezidiv Angst ist ein häufiges Thema. Sie wird sowohl in psychologischen Gruppenformaten als auch in Einzelgesprächen aufgegriffen. Im Rahmen der Visiten können auch ärztliche Gespräche dazu beitragen, medizinische Sorgen einzuordnen und realistisch zu bewerten. Unser Ziel ist es, Ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, um mit diesen Ängsten besser umzugehen und Klarheit darüber zu gewinnen, was normale, krankheitsbedingte Befürchtungen sind und wann zusätzliche Unterstützung sinnvoll ist.
Fatigue wird sowohl therapeutisch als auch psychologisch adressiert. Dazu gehören Entspannungsverfahren, Achtsamkeitstraining und psychoonkologische Gruppenangebote.
Das Ziel besteht darin, körperlich und mental wieder zu Kräften zu kommen und Strategien zu entwickeln, mit krankheitsbedingter Müdigkeit besser umzugehen. Je nach Belastbarkeit wird der Umfang der Maßnahmen individuell angepasst.
Ja, im Rahmen unserer Möglichkeiten gehen wir darauf ein. Besonders häufig betrifft das Wünsche nach Schweinefleischfreiheit, die wir problemlos erfüllen können, da alternative Gerichte und Wurstwaren bereitgestellt werden. Komplexere religiöse Vorgaben, wie zum Beispiel Fasten während des Ramadan, können aufgrund der festen Verpflegungsstrukturen nur eingeschränkt berücksichtigt werden. Sprechen Sie uns gerne an – wir prüfen individuell, was möglich ist.
Vegetarische Optionen sind zu jeder Mahlzeit verfügbar. Zum Mittagessen stehen drei Menüs zur Auswahl, darunter meist ein vegetarisches. Auch abends gibt es passende Alternativen wie Käse, vegetarische Aufstriche oder leichte Speisen. Eine vollständig vegane Vollverpflegung bieten wir derzeit nicht an. Wir versuchen jedoch, individuelle Wünsche im Rahmen unserer Möglichkeiten zu berücksichtigen.
Raucherentwöhnung ist Teil unseres therapeutischen Programms und kann sowohl präventiv als auch unterstützend genutzt werden.
Eine Alkoholentwöhnung im Sinne einer spezialisierten Entzugsbehandlung bieten wir hingegen nicht an. Akute Alkoholabhängigkeit wird individuell im ärztlichen Rahmen besprochen und kann ein Aufnahmekriterium beeinflussen.
Ja. Die Ernährungsberatung unterstützt umfassend, insbesondere wenn aufgrund einer Chemotherapie Geschmacksveränderungen, Schleimhautempfindlichkeiten oder ungewollter Gewichtsverlust auftreten. In solchen Fällen können Mahlzeiten angepasst oder ergänzende Beratungen durchgeführt werden.
Ernährungsvorträge stehen allen zur Verfügung, während individuelle Termine für komplexere Situationen bereitstehen. Ziel ist es, die Ernährung während der Reha zu stabilisieren und gleichzeitig alltagsnahe Empfehlungen für die Zeit danach zu vermitteln.
Unter normalen Umständen finden die Mahlzeiten im Speisesaal statt. Bei medizinischen Gründen, wie Bettlägerigkeit oder Isolation, ist eine Versorgung im Zimmer selbstverständlich möglich.
In besonderen Situationen kann Essen auch mitgenommen oder auf dem Zimmer verzehrt werden, sofern dies organisatorisch sinnvoll ist.
Neue oder geänderte Medikamente werden von unseren Ärztinnen und Ärzten verordnet. Die Versorgung erfolgt über die Klinikapotheke oder eine kooperierende Apotheke. Sie müssen sich selbst um nichts kümmern – die Bereitstellung erfolgt vollständig über die Klinik.
Leichte Einschränkungen werden therapeutisch berücksichtigt, indem Übungen angepasst und Sicherheitsstrategien vermittelt werden.
Ein spezielles, umfassendes Trainingsprogramm ausschließlich für Seh- oder Hörbeeinträchtigungen existiert jedoch nicht. Bei ausgeprägten Einschränkungen prüfen wir gemeinsam, welche Unterstützung im Rahmen der Reha sinnvoll möglich ist.
Eine Verschlechterung kann verschiedene Ursachen haben und wird individuell abgeklärt. Bei leichten Erkrankungen, wie zum Beispiel einem Infekt, wird meist eine kurze Therapiepause eingelegt, bis der Zustand stabilisiert ist.
Wenn Beschwerden auftreten, die mit der Grunderkrankung zusammenhängen, wird die Bezugärztin oder der Bezugsarzt eine erneute diagnostische Einschätzung vornehmen und das Therapieprogramm entsprechend anpassen.
Treten neue Probleme auf, etwa Herzbeschwerden, arbeiten wir eng mit externen Fachärztinnen und Fachärzten zusammen, die bei Bedarf hinzugezogen werden.
In seltenen Fällen ist eine stationäre Verlegung in ein Krankenhaus notwendig. Je nach Situation erfolgt diese in ein nahegelegenes Haus oder – wenn sinnvoll – in das bisher behandelnde Krankenhaus am Wohnort. Wir koordinieren diesen Schritt vollständig.
Die Nutzung von Hallenbad und Ausdauerraum steht den Begleitpersonen zur freien Verfügung.
Außerdem bieten wir verschiedene Gesundheitsprogramme an. Die Angebote erhalten Sie mit dem Anmeldeformular.
Es besteht die Möglichkeit, Therapien auf Heilmittelverordnung/Rezept einzulösen (z. B. für Krankengymnastik, Physiotherapie).
Wir möchten Ihren Aufenthalt so angenehm wie möglich gestalten und Ihren Wünschen gerecht werden. Sollten Sie dennoch Beschwerden oder Anregungen haben, wenden Sie sich bitte an die Verwaltung. Wir nehmen Ihre Sorgen ernst und tun unser Möglichstes, um bei eventuellen Problemen Abhilfe zu schaffen.
Eine Beurlaubung muss im Voraus vom behandelnden Arzt genehmigt werden (siehe auch gesonderte Frage zur Beurlaubung/Wochenendheimfahrt unter Kostenträgerschaft).
Am Samstag finden in der Onkologie teilweise Therapien statt, in der Geriatrie in der Regel nicht. Wochenenden dienen zur Erholung, für Freizeitangebote oder Ausflüge.
Das Schwimmbad und der Fitnessbereich stehen nach entsprechender Einweisung zur Verfügung. Außerdem können Freizeitangebote wie Waldbaden oder Wanderungen genutzt werden. Viele Patientinnen und Patienten unternehmen samstags Ausflüge in die Region oder nutzen den öffentlichen Bus nach Zell.
Wöchentlich werden Ausflugsfahrten angeboten. Beachten Sie hierzu die Aushänge an der Info-Tafel im Eingangsbereich. Bitte tragen Sie sich bei Interesse in die entsprechende Teilnehmerliste ein.
In der Onkologie gibt es kreative Gruppenangebote zur Entspannung und Ausdrucksförderung, z. B. Malen oder andere gestalterische Aktivitäten.
In der Geriatrie finden außerdem regelmäßige Beschäftigungsprogramme statt, die von speziell geschulten Therapeutinnen begleitet werden. Diese Angebote schaffen eine angenehme Atmosphäre, fördern soziale Begegnungen und bringen oft viel Freude in den Reha-Alltag.
In der Onkologie verwalten die meisten Patientinnen und Patienten ihre Medikamente selbstständig, sofern die ärztliche Einschätzung dies zulässt.
In der Geriatrie hingegen wird die Medikamentengabe in der Regel durch das Pflegepersonal übernommen, um eine sichere und regelmäßige Einnahme zu gewährleisten.
Ja, insbesondere in der Geriatrie ist dies möglich. Gemeinsam mit der Ergotherapie und einem kooperierenden Sanitätshaus können Hilfsmittel wie Rollatoren, Greifhilfen oder Alltagshilfen ausprobiert werden.
So lässt sich besser einschätzen, ob ein Hilfsmittel im Alltag geeignet ist. Die Therapeutinnen und Therapeuten unterstützen auf Wunsch auch bei der Beantragung.
Ja. Die Fachbereiche Physiotherapie und Ergotherapie zeigen ausführlich, wie Hilfsmittel korrekt und sicher genutzt werden. Dies umfasst sowohl die körperliche Anwendung als auch Tipps für den Alltag, zum Beispiel beim Einsatz von Kompressionsstrümpfen oder Prothesenversorgung nach Brustoperationen.
In der Onkologie liegt die Zahl der Termine meist deutlich höher als in der Geriatrie, da mehrere Fachbereiche eingebunden sind. An den meisten Tagen haben die Patientinnen und Patienten mehrere Einzel- und Gruppentherapien. Je nach Verlauf können Therapien reduziert, ergänzt oder ausgetauscht werden. Die Abstimmung erfolgt kontinuierlich zwischen Ärztinnen, Therapeuten und Pflegepersonal.
Onkologie: 4 – 7 Termine
Geriatrie: 3 – 5 Termine
Am Tag Ihrer Anreise erhalten Sie eine blaue Mappe mit Erstterminen. Alle weiteren Termine bekommen Sie über Ihr Postfach. Bitte schauen Sie täglich nach, ob es neue Informationen für Sie gibt. Zu allen Terminen sollten Sie Ihre blaue Mappe mitnehmen. Am Tag vor Ihrer Abreise geben Sie die Mappe bitte im Dienstzimmer ab.
In vielen Fällen liegt der Therapieplan bereits am Abend des Aufnahmetages vor, besonders wenn die Anreise früh erfolgt. Spätestens am zweiten Tag steht er vollständig zur Verfügung. Während des Aufenthalts kann es zu Anpassungen kommen – diese werden transparent kommuniziert.
Bitte räumen Sie Ihr Zimmer am Abreisetag nach dem Frühstück bis 09:00 Uhr. Den Zimmerschlüssel können Sie am Abreisemorgen ab 8:00 Uhr an der Rezeption abgeben. Dort erhalten Sie auch Ihre Entlassungspapiere.
Falls Sie mit der Bahn angereist sind, fährt Sie der Klinikbus am Abreisetag bereits um 8:25 Uhr zum Bahnhof Offenburg.
Während der Reha werden alle notwendigen diagnostischen Maßnahmen (körperliche Untersuchungen, Blutanalysen, Ultraschall etc.) durchgeführt. Nötige weiterführende bildgebende Verfahren (z. B. MRT) organisieren wir über Kooperationspartner.
Die eigentliche, langfristige Tumornachsorge bleibt aber in der Verantwortung Ihrer behandelnden Onkologen am Heimatort. Die Reha ersetzt diese Nachsorge nicht, kann jedoch Fragen aufgreifen und Untersuchungen anstoßen, die anschließend weitergeführt werden.
Ja. Die Sozialberatung unterstützt bei Fragen zur Rückkehr ins Berufsleben, bei Anträgen, beim Schwerbehindertenausweis und bei der stufenweisen Wiedereingliederung. Die Zuweisung erfolgt über das ärztliche Team.
Die dort besprochenen Schritte betreffen meist die Zeit nach der Reha und helfen Ihnen bei der weiteren Planung Ihres Berufs- und Alltagslebens.
Ja. Es besteht die Möglichkeit einer digitalen Nachsorge über eine spezielle Kasper App, bei der Übungen, Videos und Vorträge bereitgestellt werden und eine Betreuung durch Fachpersonal erfolgt.
Zusätzlich können Rehasport und Funktionstraining verordnet werden, die anschließend wohnortnah durchgeführt werden. Die Organisation der Nachsorgeangebote am Wohnort übernehmen die Patientinnen und Patienten selbst, erhalten jedoch von uns die notwendigen Unterlagen und Empfehlungen.
Jedes Zimmer verfügt über ein TV-Gerät und ein Telefon.
In der Geriatrie sind alle Zimmer barrierefrei oder behindertengerecht ausgestattet. Dies umfasst geeignete Sanitärbereiche, gute Erreichbarkeit und die Möglichkeit, Hilfsmittel einzusetzen.
In der Onkologie stehen barrierefreie Zimmer nur in begrenzter Zahl zur Verfügung. Wenn Sie ein barrierefreies Zimmer benötigen, ist es wichtig, dies bereits vor der Aufnahme anzugeben.
Sehr gerne dürfen Sie Ihr Haustier, nach Voranmeldung, mit zur onkologischen Rehabilitation bringen. Die Unterbringung ist im klinikangehörigen Gästehaus, ca. 50 m vom Klinikgebäude entfernt. Bitte beachten Sie, dass Hunde im Klinikgebäude keinen Zutritt haben.
Die Zusatzkosten für das Haustier stellen wir gesondert in Rechnung. Preis auf Anfrage.
Ja. WLAN steht im gesamten Klinikbereich zur Verfügung.
Alle Zimmer sind mit einem kostenlosen SAT-TV ausgestattet. Die TV-Geräte sind mit einem Hotelmodus versehen, in dem die maximale Lautstärke voreingestellt ist.
Schwerhörige Gäste melden sich bitte bei den Mitarbeiterinnen an der Rezeption. Sie haben die Möglichkeit, einen Kopfhörer für 15 € käuflich zu erwerben.
In der onkologischen Reha steht Ihnen ein Safe im Zimmer zur Verfügung (z. B. im Kleiderschrank oder abschließbares Fach im Schreibtisch).
In der geriatrischen Reha können Sie Ihre Wertsachen im Pflegestützpunkt deponieren lassen.
Grundsätzlich übernimmt die Klinik keine Haftung für mitgebrachte Wertsachen, Gegenstände und Bargeld.
Hand- und Badetücher werden vom Haus gestellt. Der Wechsel erfolgt montags und donnerstags. Sollte zwischendurch ein Wechsel notwendig sein, wenden Sie sich bitte an den Zimmerdienst.
Falls Sie ein spezielles Nackenkissen benötigen, können Sie sich im Dienstzimmer eines ausleihen.
Ja, Sie können Ihre Wäsche selbst waschen. Im Untergeschoss von Haus 1 stehen Ihnen Waschmaschine und Trockner zur Verfügung.
Einen Wäscheservice können wir leider nicht anbieten.
Im Speisesaal erhalten Sie kostenlos Tee in verschiedenen Sorten. Außerdem steht ein Spender mit Mineralwasser zur Verfügung. Zusätzlich stehen gegen Aufpreis weitere Getränke am Getränkeautomaten zur Verfügung (z. B. Softdrinks, Kaffee).
Im gesamten Klinikgebäude darf nicht geraucht werden. Für Raucher steht ein Pavillon im Park unterhalb des Schwimmbades zur Verfügung.
Die Klinik empfiehlt allen Rauchern, den Aufenthalt zu nutzen, um das Rauchen aufzugeben. Bei Bedarf bitte den behandelnden Arzt ansprechen.
Nach einem 10- bis 15-minütigen Spaziergang durch den Park erreichen Sie in der Ortsmitte ein Lebensmittelgeschäft mit den wichtigsten alltäglichen Dingen.
Weitere Einkaufsmöglichkeiten (Edeka, DM-Markt, Aldi, Norma, Penny usw.) erreichen Sie nach einer circa 10-minütigen Autofahrt in Zell am Harmersbach.
Wir bieten regelmäßig Ausflüge in die umliegenden Orte wie Zell am Harmersbach oder Gengenbach an. Zusätzlich finden gelegentlich kulturelle Veranstaltungen im Haus statt, darunter musikalische Auftritte oder saisonale Feste.
Im Freizeitprogramm stehen außerdem Angebote wie geführte Wanderungen, Waldbaden oder Vorträge. Im Sommer bieten große Außenbereiche und Spazierwege rund um die Klinik zusätzliche Erholung.
Nordrach verfügt über:
Darüber hinaus bereichern lokale Vereine mit Konzerten oder Veranstaltungen im Pavillon den Ort. Auch ein Freibad, eine Kegelstube und jahreszeitliche Aktivitäten bieten zusätzliche Möglichkeiten.
Der Schwarzwald bietet zahlreiche touristische Highlights, zum Beispiel Gengenbach, Freiburg, Baden-Baden oder Straßburg. Auch der Europa-Park und Sommerrodelbahnen liegen in erreichbarer Nähe.
Für naturverbundene Besucherinnen und Besucher gibt es viele Aussichtspunkte, Lehrpfade, Wanderwege und Ausflugsziele, die sich gut mit einem Rehatag verbinden lassen.
Patientinnen und Patienten können:
Im Außenbereich sind leichte Aktivitäten wie Ballspiele möglich. Für Spaziergänge oder Nordic Walking stehen Leihstöcke zur Verfügung. Gelegentliche gemeinsame Wanderungen und Freizeitaktivitäten ergänzen das Angebot.
Ja. Neben der offiziellen Mittagsruhe von 13 bis 14 Uhr bieten wir im Haus verschiedene Ruhezonen, die zur Erholung einladen. Unsere kleine Hauskapelle dient dabei als geschützter Ort der Stille, unabhängig von religiöser Zugehörigkeit. Durch die ruhige Lage der Klinik und das weitläufige Außengelände finden Sie zudem zahlreiche Plätze, an die Sie sich jederzeit zurückziehen können.
Sehr gerne dürfen Sie eine Begleitperson zu Ihrem Aufenthalt in unsere Klinik mitbringen. Dem Einladungsschreiben beiliegend erhalten Sie das Anmeldeformular. Bitte senden Sie uns dieses entsprechend ausgefüllt zurück. Wir werden Ihren Besucher nach vorhandener Kapazität einplanen und Ihnen eine Reservierungsbestätigung zukommen lassen.
Die Nutzung von Hallenbad und Ausdauerraum steht den Begleitpersonen zur freien Verfügung.
Außerdem bieten wir verschiedene Gesundheitsprogramme an. Die Angebote erhalten Sie mit dem Anmeldeformular.
Es besteht die Möglichkeit, Therapien auf Heilmittelverordnung/Rezept einzulösen (z. B. für Krankengymnastik, Physiotherapie).
Sehr gerne. Wichtig ist, die Kostenübernahme beim zuständigen Kostenträger zu erreichen über den Antrag auf Haushaltshilfe. Vor der Anreise mit Kindern sollte die Kostenübernahme geklärt sein.
Ihre Kinder werden in unserem Kinderhaus von Erzieher*innen betreut.
Eine schulische Betreuung / Teilnahme am Unterricht kann leider nicht stattfinden.
Schulaufgaben können die Kinder selbstständig während der Zeit im Kinderhaus erledigen.
Das ist grundsätzlich möglich, aber kein automatischer Bestandteil des Aufnahmeprozesses. Wenn Angehörige vor Ort sind oder später hinzukommen, können sie nach Absprache in Gespräche einbezogen werden – insbesondere, wenn es um die Organisation der Versorgung zu Hause, ambulante Pflege oder Sicherheitsaspekte wie Sturzprävention geht.
Falls Angehörige nicht vor Ort sein können, nehmen wir auf Wunsch Kontakt mit ihnen auf. Der Umfang der Einbindung richtet sich nach der individuellen Situation und den rechtlichen Rahmenbedingungen, etwa bei bestehenden Betreuungsverhältnissen.
Paar- oder Familiengespräche werden nicht als reguläres Angebot geführt, finden jedoch bei Bedarf statt. Häufig ist dies der Fall, wenn Kinder involviert sind und Eltern Unterstützung benötigen, um über die Erkrankung zu sprechen oder Belastungen innerhalb der Familie zu klären.
Da viele Angehörige nicht aus der unmittelbaren Region kommen, sind diese Gespräche in der Onkologie eher selten, aber bei Anwesenheit und Bedarf jederzeit möglich.
Vor Ort stehen Ihnen kostenfreie Parkplätze rund um das Klinikgebäude zur Verfügung. Eine Vorreservierung ist nicht erforderlich.
Ihren Pkw können Sie auf den ausgeschilderten Parkplätzen der Klinik abstellen. Kurzzeitiges Halten beim Haupteingang ist nur für Be- und Entladung möglich. Für abgestellte Fahrzeuge auf dem Klinikgelände wird keine Haftung übernommen.
An unseren regulären Anreisetagen der onkologischen Reha bieten wir einen Shuttle-Service vom Bahnhof Offenburg um 12:30 Uhr an.
Zur Abreise an Wochentagen fährt der Shuttle-Bus um 8:25 Uhr am Haupteingang der Klinik nach Bahnhof Offenburg ab.
Wir haben zwei Garagen, die wir nach Verfügbarkeit vermieten. Sie können bei Anreise an der Rezeption die Verfügbarkeit erfragen. Preis auf Nachfrage.
Gern können Sie Ihr Fahrrad/E-Bike mitbringen. Ihr Fahrrad können Sie am überdachten Fahrradständer abstellen und eigenverantwortlich sichern.
E-Bikes können im örtlichen Verleih angemietet werden.
Nach Vorliegen aller Unterlagen (medizinische Unterlagen, Kostenübernahme) dauert es ungefähr 8–12 Wochen bis zum Aufnahmetermin.
Da wir nur eine begrenzte Anzahl an Zimmern für Patienten mit Haustier haben, sind die Wartezeiten länger und betragen circa 5–6 Monate.
Eine Terminreservierung vorab ist nicht möglich. Die Terminvergabe kann erst stattfinden, nachdem uns alle Unterlagen seitens des Kostenträgers vorliegen und die medizinischen Berichte durch unseren Chefarzt geprüft sind.
Eine Beurlaubung über das Wochenende ist während des Aufenthaltes vom Kostenträger nicht gewünscht und kann nur in Notfällen nach Absprache mit dem behandelnden Arzt erlaubt werden.
Generell gilt: Eine Beurlaubung muss im Voraus vom behandelnden Arzt genehmigt werden.
Wenn die medizinische Notwendigkeit besteht und die Krankenkasse einer Verlängerung zustimmt, ist diese in der Regel problemlos möglich. Gelegentlich kann ein Zimmerwechsel notwendig werden.
Private Gäste begleichen ihre Rechnung bitte spätestens am Abreisetag in bar oder per EC-Karte. Kreditkarten werden nicht akzeptiert.
Unseren Patienten bieten wir ein breites Spektrum an Therapie-Angeboten. Der Klinikaufenthalt beginnt mit einer ärztlichen Untersuchung, bei der ein auf die individuellen Bedürfnisse des Einzelnen zugeschnittener Therapieplan erstellt wird. Neben den speziellen Anforderungen des Patienten berücksichtigen wir dabei unser medizinisch-therapeutisches Konzept.
Die Anwendungen ergänzen wir durch regelmäßige Vorträge zu Gesundheitsthemen und eine ganzheitliche Gesundheitsberatung, bei der alle Aspekte des täglichen Lebens abgedeckt werden.
Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen.