Titel: Meine wunderbare Reha in der Winkelwaldklinik im Frühjahr 2025
Von Anfang an hat für mich alles gepasst: der beschauliche Ort Nordrach im Mittleren Schwarzwald, die sehr schöne Reha-Anlage, die unmittelbare Umgebung mit ihren zahlreichen Wander- und auch Exkursionsmöglichkeiten, der herzliche Empfang in der Klinik: vom Personal, den Ärzten, den Therapeuten und nicht zuletzt den Klinikgästen selber, die alle miteinander eine wohltuende Freundlichkeit, Empathie und Zugewandtheit ausstrahlten.
Sehr schnell wurde man in die allgemeinen Abläufe integriert, immerzu getragen von einem aufbauenden Lächeln und einer fröhlichen, entspannten Atmosphäre allerorten.
Man fühlte sich sehr bald „dazugehörig“, fand Anschluss im Kreise von Patientinnen und Patienten während der vielfältigen Begegnungen in gemeinsamen Therapiekursen, bei den Mahlzeiten und auch mal ganz zwanglos am Abend oder auch zwischendurch.
Trotz des oft sehr kompakten Tagesprogrammes hatte man nie das Gefühl gestresst zu sein, da immer auch die Option blieb, eine Anwendung oder auch Mahlzeit mal ausfallen zu lassen, stets dem Prinzip gehorchend, seinem eigenen Rhythmus zu folgen und nichts zu tun, was einem womöglich nicht gut täte!
Überhaupt lernte man in der Klinik, achtsam mit sich umzugehen, seinen eigenen Therapiebedürfnissen nachzugehen und sich nicht gar in einen Wettbewerb mit den anderen zu begeben.
Ich habe während meiner vierwöchigen Reha in der Winkelwaldklinik gelernt, zu mir selbst zu finden, meinen Körper wieder zu spüren, meine Vitalkräfte zu aktivieren!
Für die Zukunft bin ich nun physisch wie psychisch gut gerüstet und weiß, dass ich mir wieder mehr zutrauen kann.
Das wäre mir im häuslichen Umfeld nur schwer gelungen.
Ich danke den fachkundigen Ärzten, dem gut organisierten medizinischen und anderen Personal, den wunderbaren Therapeuten (!!!), dem erstklassigen Küchenteam (!!!)
sowie dem gesamten Organisationsteam der Klinik, die sich sehr professionell und einfühlsam um mich und alle anderen Gäste gekümmert haben! Das für meine Bedürfnisse zusammengestellte Therapieprogramm war absolut passend: es forderte und förderte mich (bestehend aus physiotherapeutischen Übungen zur Förderung der Mobilität und des Gleichgewichtes, der Koordination, Polyneuropathie-Training, Ausdauer- und Krafttraining sowie zahlreichen Entspannungstherapien, ergänzt durch vielfältige Vorträge zu den unterschiedlichsten Themenbereichen) - mehr als alle Programme, die ich jemals früher genossen habe.
Und, was das Ganze noch besonders toppen kann:
es machte auch noch einen Riesenspaß!
Der Spaßfaktor wurde nicht zuletzt durch die zahlreichen Aktivitäten in der Gruppe gefördert, wobei mir Nordic Walking und Aquafitness die liebsten Aktivitäten waren.
Was ich darüber hinaus sehr geschätzt habe, war der unglaubliche Zusammenhalt und das spontane gegenseitige Verständnis unter den Patientinnen und Patienten, die ja nun alle mit einem gehörigen „Päckchen“ nach langer Krankheitsphase in die Reha kamen, und in der Regel erstaunlich offen für Gespräche waren.
Jede Begegnung und jedes Gespräche, und mochten sie noch so kurz und flüchtig sein, zeugten von großer Empathie, ohne dass einem sofort irgendeine Krankengeschichte „aufgedrängt“ wurde. Alle Kontakte und Gespräche ergaben sich zwanglos, waren oft sogar voller Humor und Leichtigkeit, manchmal aber auch sehr bewegend.
Aufgrund des reichen Erfahrungsschatz eines jeden einzelnen wurden häufig Tipps ausgetauscht, für die man allseits dankbar war.
Entgegen meinen ursprünglichen Erwartungen oder sogar Befürchtungen bei Antritt der Reha kann ich, was die Kommunikation unter den Patientinnen und Patienten betrifft, nur Positives berichten!
Mein Fazit heißt:
Egal um welches Thema es sich handelte: „man tat einander gut“.
Alles in allem bin ich mit meiner Reha (als Anschluss-Reha), die ich im Frühjahr 2025 in der Winkelwaldklinik genießen durfte, hoch zufrieden und würde gerne wiederkommen.
Fachbereich: Onkologie