Titel: Erfolgreiche Reha
Vier Wochen Reha in der Winkelwaldklinik haben mich wieder auf die Beine gebracht. Anfangs über das sehr, sehr umfangreiche Pensum an Anwendungen ächzend, konnte ich schnell Fortschritte in der Kondition feststellen und Beschwerden verschwanden allmählich. „Achtsamkeit“ war erst so gar nicht mein Ding – auch das lernte ich bald zu schätzen. Zum Genießen des autogenen Trainings leisteten die superbequemen Ledersessel einen nicht zu unterschätzenden Beitrag. Bei der Auswahl der Anwendungen hat man Mitsprache. Den Ausdauer- und Kraftraum nutzt man nach Einweisung selbstständig, auch das Hallenbad ist zu festgelegten Zeiten frei nutzbar.
Überhaupt ist die Umsorgung durch das Personal hervorzuheben: Angefangen bei den Ärzten, die sich viel Zeit nahmen, Sachverhalte so erklärten, wie es kein Krankenhausarzt bislang getan hatte, und sich Gedanken machten, wie ein noch bestehendes Problem, das mit der Reha eher wenig zu tun hat, vielleicht zu beheben oder wenigstens zu lindern wäre. Das gesamte Personal, vor allem auch die Restaurantleiterin und die Physiotherapeuten waren durchwegs freundlich und hilfsbereit, mit Ausnahme einer weniger motivierten Schwester.
Die Verpflegung, besonders das Mittagessen, war sehr gut. Beim Frühstück könnte vielleicht auf einige von den Minipackungen verzichtet werden.
Beim Zimmer gab es Abstriche. Die Dusche war modernisiert, das Zimmer hatte Patina. Auf den alten Teppichboden hätte ich gut verzichten können. Aber alles war sehr sauber. Und ich habe jeden Abend den Blick vom Balkon in die Landschaft oder den Sternenhimmel genossen.
Fachbereich: Onkologie